Follow

von Computern, Smartphone, Tablets liegt meist nicht an der Hardware, sondern an der . Deshalb ist das Recht, jede Software auf jedem Gerät zu installieren und vollen Zugriff auf die Hardware zu haben, so wichtig für .

Offener Brief von @fsfe , @nextcloud , @kde , @Fairphone und anderen an die -Kommission.
fsfe.org/news/2022/news-202204

@sluecking Und wer soll die Gazillionen von Konfigurationen dann supporten, Stichwort nur mal Banking-Apps? Wer liefert die nötigen Sicherheits-Updates?

@teezeh Status quo ist, dass es für viele Geräte überhaupt kein Software-Update wegen der gewollten Obsolenz gibt. Da ist alles mehr als null Support. Und der bisherige zeitlich begrenzte Support der Hersteller kann genauso mit nicht für andere Software gesperrten Geräten erfolgen. @sluecking

@carl @sluecking Schon klar, dass mit geplanter Obsoleszenz und Kapitalismus eine Menge im Argen liegt. Wir sind halt schon ewig gewöhnt, dass Hard- und Software sich wechselweise hochschaukeln gegenseitig, da müsste man mal raus irgendwie. Plus Schluss mit der Denke immer das neueste und beste Mobe als Statussymbol …

@carl @sluecking LTS auf breiter Smartphone-Front. Ganz wichtig wären weniger häufige Modell- und OS-Wechsel. Alle zwei Jahre eine neue iPhone- und Galaxy-S-Generation, alle zwei Jahre ein neues iOS und Android wäre ein guter Anfang.

@teezeh @carl
Volle Zustimmung.
Das Recht, jede Software auf jedem Gerät zu installieren und vollen Zugriff auf die Hardware zu haben, ist ein Mittel gegen geplante .
Der offene Brief steht wohl im Kontext der geplanten Reform der -Richtlinie, die das Recht auf regelt.
Außerdem müssten die Hersteller verpflichtet werden, einen längeren Support (insb. für Sicherheitsupdates) zu gewährleisten.

@carl @teezeh
Ich gestehe, dass ich den zweiten Satz nicht verstanden habe.
Fehlt da ein Wort?
Den zeitlich begrenzten Support der Hersteller kann ich ja nicht ersetzen, indem ich dann ein anderes Gerät verwende. Oder ist gemeint, dass ich von vornherein nur Geräte verwende, die nicht für andere Software gesperrt sind?

@sluecking Letzteres :-)
Wenn die Geräte grundsätzlich nicht gesperrt sind, kannst du zunächst die "offizielle" Herstellersoftware inklusive Herstellersupport nutzen, danach, oder anstatt, Open Source Software. So muss auch der Hersteller nicht ewig Support für jede olle Hardware, die er mal gemacht hat, leisten.
@teezeh

@teezeh @sluecking
Und jetzt werden diese geliefert? Hab ich was verpasst?

@sluecking @fsfe @nextcloud @kde @Fairphone Stimme dir voll zu. Minimum wären offene LTS Versionen der OS mit Security Support durch den Hersteller.

@sluecking Und, in diesem Zusammenhang: Wenigstens die öffentliche Hand sollte nur in solche Hardware investieren. Dass jetzt ganze Bundesländer IPads anschaffen, wo Hard- und Software maximal miteinander verwoben sind, dürfte nicht erlaubt sein.

@andreasgoebel @sluecking das ist nunmal die am einfachsten „dicht“ zu kriegende und zu administrierende Plattform. Die Hardwarekosten sind nur ein Teil der Gesamtrechnung.

@andreasgoebel @sluecking Ich denke die Logik sollte eine solche Entscheidung schon verbieten. Leider haben viele EntscheiderInnen da wohl andere Prioritäten im Blick, z.B. eine einfache Verwaltung. Traurigerweise verkürzt sich dabei aber vor lauter Pragmatismus der Bildungsgedanke und sein emanzipatorischer Ansatz (wenn man den überhaupt noch denkt).

@sluecking @fsfe @nextcloud @kde @Fairphone Ich finde auch, dass es irgendwie gelingen muss, Geräte längerfristig zu nutzen. (Z. B.durch Reparatur oder langen Softwaresupport) Leider gilt häufig: "Was lange hält bringt uns kein Geld!". Die großen Firmen wollen verkaufen und sich nicht mit Reparatur oder Support befassen. Es ist oft einfacher ein neues Gerät für mehrere 100 € zu bekommen, als ein Ersatzteil für 5 €.

@sluecking @fsfe @nextcloud @kde @Fairphone freie und offene Betriebssysteme dürfen aber auch kein Hindernis für die Nutzung kommerzieller Software darstellen. Immer wieder gibt es weit verbreitete Software, die auf zb vorinstalliertem Android ohne Probleme läuft, auf kompatiblen LineageOS zb auf Raspi die Arbeit verweigert, weil das BS zu offen ist ..

@Maverick_Hawk
Ich würde es eher so formulieren, dass freie Projekte nicht immer alle Hindernisse für eine vollständige Kompatibilität aus dem Weg räumen.
Bei dürfte es daran liegen, dass sie auf als Implementierung der Google-Play-Dienste verzichtet haben. MicroG basiert auf und arbeitet mit Tricks.
Andere CustomROMs wie /e7OS haben MicroG vorinstalliert.
Es gibt also eine Wahl. Und der Urspungs-Toot richtet sich ha gegen ,

@sluecking verstehe das eigentliche Problem. Meine Anmerkung zielt dabei eher auf einen Nebenschauplatz, den ich vor dem Hintergrund der Obsoleszens nicht für unwichtig halte. Viele Geräte halten durchaus länger, als erwartet und verlieren mangels Software-Support immer mehr an Funktion. Neuere Geräte sind oft trotzdem keine Option, da sie für einen selbst essentielle Funktionen nicht mehr haben .. ich selbst bin zb nach 8 Jahren vom Tablet wieder zum Smartphone gewechselt, weil neuere Tablets ALLE kein NFC mehr können, was ich aber regelmäßig nutze ..

@Maverick_Hawk
Ich habe den ersten Toot wohl falsch verstanden. Er klang os, als laute der Vorwurf, dass freie Projekte der Kompatibilität unnötige Hindernisse in den Weg räumen.
Das Recht, eigene Software zu installieren, ist eine wichtige Bedingung, um alte Geräte weiter nutzen zu können, aber oft leider keine hinreichende.

@sluecking im Gegenteil, die Nutzung freier Software bringt die Hindernisse nicht mit sich, sondern wird eher unnötig behindert, da kommerzielle Alltagsprogramme wie zb VoD-Dienste diese teilweise entweder nicht unterstützen oder sogar bewusst von der Nutzung ausschließen, meist wird DRM als Grund vorgeschoben.

Sign in to participate in the conversation
Mastodon

The social network of the future: No ads, no corporate surveillance, ethical design, and decentralization! Own your data with Mastodon!