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Erster Mai ist ein guter Feiertag, weil es weder um Religion noch um Nation geht, sondern um selbstgemachte Gerechtigkeit. Daran kann man ja mal erinnern, dass wir als Gesellschaft alles selbst machen, Gerechtigkeit und Ungerechtigkeit. Lieber Ersteres!

@johl yepp - es sei denn, er fällt auf einen Sonntag.
:mastosob:

@johl das kommt allerdings auch auf die Prägung bzw. das Umfeld an. Als Kind war der 1. Mai für mich sehr religiös geprägt, als Beginn des Marienmonats. Auf dem Dorf bzw. ringsum waren die Menschen mit Maifeuern und Maibäumen beschäftigt, die in kleiner Form auf die Dächer der/des (romantisch, nicht religiös) Angebetetenplaziert oder in großer aus Nachbardörfern geklaut wurden. Vom Tag der Arbeit habe ich zum ersten mal während des Studiums gehört und hielt ihn zunächst für ein DDR-Relikt.

@nilsreichert Das mit den Maibäumen kenne ich auch, Maria war in der Gegend, wo ich aufgewachsen bin auch bei religiösen Menschen nicht so relevant, aber dass der Tag frei war, weil man sich daran erinnert, was die Arbeiter*innenbewegung so gemacht hat, wusste ich glaube ich schon als Kind.

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