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depol, Wahlkampf 

Ich kann mich nicht an ein deutlicher mit antijüdischen/antisemitischen Resentiments arbeitendes Wahlkampfmotiv erinnern als die INSM-Kampagne gegen Baerbock. Das ist extrem.

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depol, Wahlkampf 

@johl Ich seh das nicht ganz so entschieden, ich denke bei Abraham eigentlich zuerst ans Alte Testament. Nicht dass die antijüdische Ebene nicht drin wäre, aber wohl in dem Fall eher unbeabsichtigt.

depol, Wahlkampf 

@frumble Naja, dargestellt ist sie als Moses, den Gründer der jüdischen Religion. Unbeabsichtigt kann man auch Mist bauen. Und niemand in der Abstimmungskette hat das Offensichtliche gesagt: "Hm, das ist schwierig, auch angesichts der deutschen Geschichte."

depol, Wahlkampf 

@johl Mist, meinte natürlich auch den Moses. (Gegründet hat er das Judentum aber nicht.) Hab ähnliches aber auch schon in Heute-Show und Co. gesehen, das ist eben ein super niedrigliegendes Bildmotiv: „Hoho, der will uns was dogmatisch vorschreiben wie diese Figur aus Reli mit ihren Steintafeln.“

depol, Wahlkampf 

@frumble Du hast natürlich recht, dass "Gründer" ist kein guter Ausdruck, halt derjenige, der das Gesetz gestiftet hat und die Israeliten angeführt hat. Vielleicht denke ich zu verquer, für mich war das als sofort und unmißverständlich gegen den jüdischen Glauben gerichtet zu verstehen. :/

depol, Wahlkampf 

@johl Du bist da auch nicht allein mit der Sichtweise: juedische-allgemeine.de/religi
Es ist skandalisierbar und bei der INSM trifft es gewiss die Richtigen, ob das aber so beabsichtigt war, sei mal dahingestellt… Hab erst jetzt die Banner gelesen, „Wir brauchen keine Staatsreligion“ ist wiederum schon ein deutlicher Verweis auf das Judentum. Aber dennoch… Die INSM stellt sich doch nicht hin und nutzt bewusst antijüdische Ressentiments aus, nicht mal die.

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