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Ich gebe zu, ich finde manchmal antrengend *wie* oft mir Leute erklären, dass sie wegen nicht die Linke wählen können.

Inzwischen frage ich mich, ob das nicht auch Ärger und Enttäuschung bei der Suche nach der 'richtigen' Linken Partei ist.

Wenn das so ist, ..

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dann gibt es zwei (bis drei) Möglichkeiten:

1) In der Linken die stärken, die was anderes wollen

2) Außerhalb der Linken sich so organisieren, dass es in der Partei eine Rolle spielt

3) Naja, oder akzeptieren, dass es eine Bundestagswahl ist, bei der es um Richtungen..

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geht, und der Rest woanders verhandelt wird. Kleinere Parteien wählen beruhigt das Gewissen, aber ändert genau gar nichts.

Ansonsten: Ich kann's nicht ändern. Mir ist wichtig, dass es eine wahrnehmbare Linke im Parlament gibt, die sich um Themen wie NSU, NSA, Hartz IV, ..

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Umverteilung, Mieten kümmert, das fehlt nämlich sonst. Genauso wie viele Informationen, die nur über linke Anfragen ans Licht kommen.

Last but not least: Es gibt auch spürbar sehr viele Leute, die enttäuscht sind, dass Sahra Wagenknecht keine wichtige Funktion mehr hat.

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Jetzt kann man sagen: Alles Nazis, interessiert mich nicht. Das erste stimmt nicht, das zweite mag sein, geht aber nicht für eine Partei, in der es zwangsläufig sehr unterschiedliche Vorstellungen darüber gibt, was 'links' ist.

Müsst Ihr nicht wählen, aber ..

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.. das allein ändert nichts und dann?

(Mir das zu schreiben, ändert auch genau gar nichts.)

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@anneroth Doch, ich denke es ändert eines: Man hat sich den Frust von der Seele geschrieben

Daher: laßt uns für Freiheit, Menschenrechte und Demokratie wählen und hoffen wir leisten wenigstens ein millionstel Prozent daß es besserwird

@crazy_pony

Die Frage ist, was für eine Lehre die Linke ziehen würde aus einem 6% Mini-Opposition-Ergebnis und ob es mittelfristig angesichts der großen gesamtgesellschaftlichen Krisen eine Erneuerung außerhalb des Parlaments nicht zielführender und wichtiger wäre. Bei den krassen Vermögens-Ungleichheiten wird über das Parlament immer weniger Kurswechsel möglich sein

@anneroth

@fabyk @anneroth weiß ich auch nicht

Ich sehe in der Linke keinen Heilsbringer, sondern lediglich die größere von meheren Alternativparteien die ich für notwendig halte.

Das grundlegende Problem sehe ich darin daß CxU und SPD sich bisher noch darauf verlassen können auf alle Ewigkeit zu ko_äh_alieren und zu regieren wie sie wollen, weil sie immer genug unkritische Stammwähler haben

Naja und die Angriffe von rechts machen mir auch Sorgen

@fabyk Dein Posting berührt den Aspekt #privilegien. Es ist ein Privileg, bei der Wahl jeglicher Partei nicht verfolgt und vernichtet zu werden (1), nicht in der Existenz beschnitten zu werden (2), keine zusätzlichen Repressionen zu erleiden(3) oder im Generellen wenig Änderung des Lebens zu haben(4).

(1) BIPoC bei afd
(2) Transferleistungsempfänger:innen bei fdpcducsu
(3) fast alle, die nicht cisweißhetmann sind bei fdpcducsu
(4) cishetweißemänner @crazy_pony @anneroth

@anneroth
Gerade eben sprach #alexanderneu (twitter.com/AlexanderSNeu/ ) im #Deutschlandfunk bei den #informationenammittag

Selbst als der Moderator ihm eine Brücke baute, behaarte der auf der wohlfeilen Maximalpositonen. Spart das für #sonntagsreden

Was hilft immer, die idealen Forderungen nie umsetzen zu können?

Das verstehe ich nicht so wirklich. Wäre doch klasse, wenn #olivgrün & #spd jemand mal was entgegenstellt.

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